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Informationen für Freiberuflich Tätige

Teilnahmeanträge und Angebote müssen seit April 2017 digital über die Vergabeplattform iTWO tender eingereicht werden. Der Vergabeprozess von Planungsleistungen ist damit vollständig digital. Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Leitfaden zum Teilnahmewettbewerb (VgV)

Leitfaden zum Angebotsprozess (VgV)

 

Hier finden Sie Informationen zu unseren Verträgen mit Freiberuflich Tätigen (FbT):

Bundesbau Allgemeine Vertragsbestimmungen FbT

Landesbau Allgemeine Vertragsbedingungen FbT

Häufige Fragen zur Qualifizierten Elektronischen Signatur (QES)

Warum benötige ich die Qualifizierte Elektronische Signatur?

Bei Vergabeverfahren für freiberufliche Leistungen, die nach der Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI) vergütet werden, benötigen Sie für Ihre Angebotsabgabe zusätzlich die Qualifizierte Elektronische Signatur (QES).

Was ist eine Qualifizierte Elektronische Signatur?

Eine qualifizierte elektronische Signatur ist eine elektronische Signatur, die auf einem zum Zeitpunkt ihrer Erzeugung gültigem, qualifiziertem Zertifikat beruht. Dabei werden die Informationen verschlüsselt und der Karteninhaber erhält ein sogenanntes Zertifikat, das seine eindeutige Identifizierung ermöglicht.

Mit Hilfe des Zertifikats kann festgestellt werden, ob eine elektronische Signatur wirklich von einer bestimmten Person stammt. Sie ist damit ebenso rechtsverbindlich wie eine herkömmliche Unterschrift.

Kann der neue Personalausweis mit integriertem Chip zur Qualifizierten Elektronischen Signatur genutzt werden?

Auf Wunsch können die Zertifikatsinformationen zur Nutzung einer Qualifizierten Elektronischen Signatur (QES) im Chip des neuen Personalausweises gespeichert werden, um online übermittelte Dokumente rechtsverbindlich zu unterschreiben. Dazu muss der Ausweisinhaber bei der ausstellenden Behörde oder einem so genannten Trustcenter bzw. Zertifizierungsdiensteanbieter ein Signaturzertifikat erwerben und auf seinen Personalausweis aufbringen lassen.

Wo erhalte ich Signaturkarten?

Um eine oder mehrere Signaturkarten zu erhalten, müssen Sie einen Antrag bei einem akkreditierten Trustcenter oder Zertifizierungsdiensteanbieter stellen. Beachten Sie, dass die Lieferung und Freischaltung des Zertifikats ca. zwei bis vier Wochen dauern kann. Nach Ablauf des Zertifikats (Gültigkeit: meist zwei Jahre) ist eine Aktualisierung erforderlich.

Vor der Anschaffung sollten Sie genau prüfen, welche Beteiligten in Ihrem Unternehmen eine Signaturkarte benötigen.

Welche technische Voraussetzungen muss ich beachten?

Für die Verwendung der Qualifizierten Elektronischen Signatur benötigen Sie,

  • eine Signaturkarte (persönliche Chip-Karte mit den codierten persönlichen Unterschriftsdaten und einer Code-Nummer).
  • ein Kartenlesegerät und die zugehörige Signatursoftware. In der Signatursoftware muss der Verschlüsselungsalgorithmus 3DES eingestellt werden.
  • einen Internetanschluss.

Sie haben die Auswahl zwischen verschiedenen Gerätetypen und Marken, die in verschiedene Klassen kategorisiert und unterschiedlich teuer sind. Kartenlesegeräte, die in keine dieser Klassen eingestuft sind, sind für die Nutzung für digitale Signaturen nicht geeignet!

Kartenlesegeräte der Klasse 1 haben weder ein PIN-Eingabefeld (bzw. Tastatur) noch ein Display, sondern dienen nur zum Auslesen der Zertifikatsdaten. Kartenlesegeräte der Klasse 2 haben ein PIN-Eingabefeld, aber kein Display. Kartenleser der Stufe 3 haben sowohl ein PIN-Eingabefeld, als auch ein Display. Nur mit diesen Geräten der Stufe 3 kann die PIN mit dem Kartentool geändert werden.

Wir empfehlen Ihnen daher Kartenlesegeräte der Stufe 3 zu beschaffen.

Hinweis: Kartenlesegeräte funktionieren zuweilen nicht, wenn Sie an einen Monitor oder an einen USB-Verteiler (auch bekannt als USB HUB) angeschlossen sind. Hier besteht ein theoretisches Risiko, dass die Kommunikation zwischen dem Kartenlesegerät und dem Computer verändert werden könnte. Schließen Sie das Kartenlesegerät daher immer direkt an Ihren Computer an.